Nach Studien ermoglicht der Wirkstoff Sildenafil bei 69 % der mannlichen Patienten eine Erektion, die fur die Dauer eines Geschlechtsverkehrs aufrechterhalten wird. Sildenafil hat im Gegensatz zu den bis dahin eingesetzten Potenzmitteln, die sich die Patienten z. B. mit der Nadel in den Penis spritzen mussten, den Vorteil, dass es nur dann wirkt, wenn der Patient auch sexuell erregt ist.
Ausma? und Dauer einer Erektion hangen vom Blutzufluss und Blutabfluss in den Schwellkorpern des Penis ab. Die Blutzufuhr wird durch ringformige Muskeln in der Arterienwand des Corpus cavernosum gesteuert. Im nicht erigierten Zustand sind diese angespannt und verschlie?en die Gefa?e. Wird der Mann jedoch sexuell erregt, fuhrt dies in den betreffenden Muskelzellen zur Bildung von cGMP (zyklischem Guanosinmonophosphat). Die Muskeln entspannen sich und der Gefa?querschnitt wird vergro?ert, was dazu fuhrt, dass arterielles Blut in die Schwellkorper flie?t und eine Erektion auslost. Molekularer Gegenspieler des cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5), welches das cGMP spaltet. Sildenafil wirkt dadurch, dass es PDE-5 blockiert und dafur sorgt, dass auch geringe Mengen von cGMP zu einer Erektion fuhren. Untersuchungen haben gezeigt, dass Viagra auch bei Non-Respondern wirken kann, wenn vorher Arginin gegeben worden war. Zudem konnte bei Sildenafil eine Art Dosiseinsparungseffekt festgestellt werden. Arginin s
etzt ebenfalls NO Stickstoffoxid frei, welches eine Erweiterung (Dilatation) der Blutgefa?e bewirkt.
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